Stadtfamilienrat fordert Grundschule

Stadtfamilienrat fordert Grundschule


Symbolbild. © dpa

Das Hin und Her mache die Stadt unglaubwürdig, findet der Verein. Durch das Hin und Her mache sich die Stadt unglaubwürdig. Reicht die Zahl der Grundschüler nicht, hat der Verein eine Idee für das Gebäude.

Bautzen. Der Bautzener Stadtfamilienrat fordert eine schnelle Entscheidung für den Bau einer neuen städtischen Grundschule. Das Argument der sinkenden Schülerzahl durch Familien, die ins Umland ziehen, zählt für den Verein nicht. „Eine neue Grundschule macht Bautzen attraktiver und kann helfen, junge Familien in Bautzen zu halten“, sagte die Vorstandsvorsitzende Kristin Brückner am Donnerstag.

Bei vielen Eltern sorge die unsichere Lage für ein unwohles Gefühl. „Kurze, verlässliche Schulwege sind wichtig für junge Eltern“, erklärte Kristin Brückner. Auch die Idee einer Interimslösung, bei der ein Ausweichgebäude in den Jahren mit den Spitzenschülerzahlen zum Einsatz kommen könnte, sorge für Unsicherheit. Durch das Hin und Her mache sich die Stadt zudem unglaubwürdig. Sollten nach dem Schuljahr 2023/2024 tatsächlich wieder weniger Grundschüler in Bautzen leben, so schlägt Kristin Brückner vor, dass Kommunen und der Landkreis verhandeln sollten. Vielleicht könnte das Gebäude auch von weiterführenden Schulen verwendet werden.

Lange hatten Bautzens Stadträte und die Verwaltung nach einem geeigneten Standort für eine neue Grundschule gesucht. Dann wurde die Debatte, ob das etwa 20 Millionen Euro teure Gebäude überhaupt notwendig sei, noch einmal aufgerollt. Ein Kernpunkt in der Diskussion ist eine Prognose der Stadt, die besagt, dass vor allem im Schuljahr lediglich 2023/2024 die Kapazitätsgrenzen überschritten würden. Davon abgesehen wandern aber viele Familien ins Umlandab. (SZ/the)

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…es soll auch uns vor Ort weiterhelfen. Dies ist in Bautzen bitter nötig!

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Ein prak­ti­sches Ziel des Vor­ha­bens ist es, fach­li­che Unter­stüt­zung für andere Akteure des Bun­des­pro­gramms „Demo­kra­tie Leben!“ zu leisten. Bil­dungs­trä­gern und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Initia­ti­ven vor Ort sollen Ange­bote zur inhalt­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung ihrer Pro­jekte, für eine bessere his­to­ri­sche Ori­en­tie­rung und fach­li­che Ver­net­zung ver­mit­telt werden. Die Erkennt­nisse des Pro­jekts sollen so auf­be­rei­tet werden, dass sie von lokalen Akteu­ren in ihrer Praxis ange­wandt werden können. Nicht zuletzt soll das Projekt auch Grund­la­gen­wis­sen für Journalist/innen und Lehr­kräfte bereit­stel­len. Ein wei­te­res Anlie­gen ist der Aufbau eines Exper­t/in­nen-Netz­werks, auf das Akteure vor Ort bei Bedarf zurück­grei­fen können.